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.NET Open Space Süd 2011 in Karlsruhe

Nachdem ich in den letzten 2 Jahren den .NET Open Space in Leipzig besucht habe, war dieses Jahr Premiere für mich in Karlsruhe. Im Gegensatz zu Leipzig ist in Karlsruhe alles etwas kleiner und gemütlicher, was natürlich auch schon durch die Anzahl der Teilnehmer (etwa 60-70) bedingt ist.

Schon kurz nach der Anreise am Freitag wurden die ersten “Open Air Sessions” im Jean Claude abgehalten. Dies macht für mich auch einen nicht unerheblichen Teil eines Open Space aus: das gemütliche Beisammensitzen bei einem Bier und Diskussionen auch abseits der Veranstaltung.

Am Samstag Morgen gab es dann eine kleine Überraschung. Die Sessionplanung fand diesmal nicht analog mit Zettel und Stift, sondern per digitalem Board inkl. Kinect-Steuerung statt. Das sah auch richtig gut aus, leider fehlten aber “Features” aus der analogen Welt und es wurden Hürden aufgebaut (siehe auch Roberts Post).

Die Themen der Sessions waren wie immer breit gefächert und für jeden war etwas dabei. Bei mir lag der Schwerpunkt eher auf Datenbanken. So war ich in den NoSQL-Sessions und in der kleinen “SQL Server Denali”-Runde mit Kostja.

Da ich als Mitbegründer der ALT.NET Berlin UG auch aktiv in der Community bin, war für mich auch die Session “Ideen für die .NET-Community” sehr wichtig. Hier wurde unter anderem eine neu Community-Plattform(communityblendr) vorgestellt. Auch den Vorschlag von Jürgen Gutsch für einen Community-Award fand ich interessant. Danach entwickelte sich ein spannende Diskussion über Community vs. Consumity. Hier wurde zum Teil das Überangebot an Community-Veranstaltungen und das aktive Selbst-Marketing einiger Community-Member kritisiert/diskutiert. Ich persönlich sehe darin kein so großes Problem. Community hat für mich immer etwas mit Geben und Nehmen zu tun. Jeder Beteiligte einer Community-Veranstaltung will sicher auch etwas für sich mitnehmen, sei es einfach nur neue Impulse und Erfahrungen. Wenn er dabei auch noch etwas gibt und sich aktiv an Diskussionen beteiligt, hab ich kein Problem damit, dass er auch Werbung in eigener Sache macht.

Was nehme ich jetzt persönlich aus diesem Open Space mit? Viele Ideen und Erfahrungen, nette Gespräche und neue Bekanntschaften. Und ganz sicher wird jetzt die Kinect rausgeholt und etwas mit dem SDK “rumgespielt”.

Vielen Dank nochmal an die Organisation und hoffentlich sieht man sich auch im nächsten Jahr wieder.

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Veranstaltungshinweis: UI/UX für Entwickler und andere Nicht-Designer

Viele Softwareetwickler behaupten von sich freimütig, kein Gespür für die Gestaltung von User Interfaces (UI) zu haben und können mit dem Begriff "User Experience" (UX) noch weniger anfangen. Wer es dabei belässt, macht sich die Sache jedoch ein wenig zu einfach, denn häufig ist es nur ein kleiner Schritt von einer schlechten zu einer durchaus akzeptablen GUI.

Der Vortrag von Roland Weigelt stellt einige grundlegende Gestaltungsprinzipien vor, gibt praktisch einsetzbare Tipps und klärt u.a. was zugekniffene Augen und das Wissen um Fluchtreflexe mit Usability zu tun haben. Er ist dabei unabhängig von konkreten GUI-Technologien.

Der Termin ist Teil einer kleinen User Group Tour von Roland mit Vorträgen in Berlin (Anmeldung), Leipzig (Anmeldung) und Dresden. Vielen Dank nochmal an Torsten Weber für seine Hilfe.

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ALT.NET Berlin UG